{"id":70,"date":"2017-06-23T08:52:03","date_gmt":"2017-06-23T08:52:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.umsvieh.at\/?p=70"},"modified":"2019-07-05T11:08:39","modified_gmt":"2019-07-05T11:08:39","slug":"kein-interesse-an-wertschoepfung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.umsvieh.at\/?p=70","title":{"rendered":"Kein Interesse an Wertsch\u00f6pfung?"},"content":{"rendered":"<p>Ein Brief an die Pr\u00e4sidenten der Bauernkammern und die f\u00fcrs Agrarwesen zust\u00e4ndigen Mitglieder der Landesregierungen:\u00a0 Sehr geehrte &#8230;<br \/>\nMilch aus b\u00e4uerlichen Betrieben mit muttergebundener K\u00e4lberaufzucht: . Einer- u.M. wirtschaftlich interessanten &#8211;\u00a0 Gruppe von Konsumenten w\u00e4re an einem solchen Premiumprodukt gelegen. Nur leider, es\u00a0 gibt diese s Produkt im Lebensmittelhandel nicht.<!--more--><br \/>\nVor\u00a0 30 Jahren gab es eine \u00e4hnliche Situation bei Eiern. Weder Handel noch Landwirtschaft bedienten\u00a0 den Wunsch von Konsumenten nach Freilandeiern; die ma\u00dfgeblichen Bauern-Funktion\u00e4re hielten den Gedanken, Verbraucher k\u00f6nnten f\u00fcr tierschutzm\u00e4\u00dfig bessere Ware h\u00f6here Preise zahlen f\u00fcr weltfremd. So mussten wir (unsere Gesellschaft und der Aktive Tierschutz Steiermark) erst den Beweis antreten und mit Hilfe aufgeschlossener Bauern vorerst selbst in kleinem Rahmen Produktion von Freilandeiern und deren Vermarktung durch Handelsketten organisieren. Heute ist das Freilandei aus den Regalen der Handelsketten nicht wegzudenken.<br \/>\nWarum die Bereitschaft von Menschen,f\u00fcr ein Premiumprodukt einen angemessenen Mehrpreis zu bezahlen, nicht ausn\u00fctzen und damit einer Reihe kleinerer Bauern\u00a0 \u00dcberlebenschancen im harten Konkurrenzkampf geben?<br \/>\nDass hochpreisige Milch aus muttergebundener K\u00e4lberaufzucht gute Marktchancen hat, ist nicht nur tiersch\u00fctzerische Vermutung, sondern in der Praxis bewiesen: Eine nahe Hamburg beheimatete kleine Bauerngemeinschaft\u00a0 (De-\u00d6ekomelkburen) beliefert\u00a0 seit einiger Zeit viele Gesch\u00e4fte in Hamburg und Umgebung, darunter auch Rewe- und Edeka-Filialen, mit solcher\u00a0 (dort Vier Jahreszeiten-Milch genannter) Milch. Siehe:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.brandeins.de\/archiv\/2015\/marketing\/oeko-melkburen-milchproduktion-biobauer-hans-moellers-milch\">https:\/\/www.brandeins.de\/archiv\/2015\/marketing\/oeko-melkburen-milchproduktion-biobauer-hans-moellers-milch<\/a>\/<br \/>\n<a href=\"http:\/\/deoekomelkburen.de\">http:\/\/deoekomelkburen.de<\/a><br \/>\nhttp:\/\/www.vier-pfoten.de\/themen\/nutztiere\/milchkuehe\/alternative-milchkuhhaltung\/interview\/<br \/>\n\u00dcbfigens: Ein GrazerBiomarkt bietet deutsche Bio-Milch um fast 2 \u20ac\/l an, Bio-Milch eines Bauern aus dem steirisch\/nieder\u00f6sterreichischen Grenzgebiet wird dort in 1\/2-Liter-Flasche zum Literpreis von fast 2,80 \u20ac angeboten.<br \/>\n&#8211;<br \/>\nWir erlauben uns anzuregen, dieeingangs angesprochene Innovation (Milch aus muttergebundener K\u00e4lberhaltung) zu bedenken und zu unterst\u00fctzen.<br \/>\nF\u00fcr R\u00fcckfragen stehen wir gern zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nMit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nGesellschaft f\u00fcr humane Nutztierhaltung<br \/>\nDen Brief versandten wir im vergangenen Oktober.\u00a0 Es kamen einige\u00a0 nette Worte. Das war&#8217;s.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Brief an die Pr\u00e4sidenten der Bauernkammern und die f\u00fcrs Agrarwesen zust\u00e4ndigen Mitglieder der Landesregierungen:\u00a0 Sehr geehrte &#8230; Milch aus b\u00e4uerlichen Betrieben mit muttergebundener K\u00e4lberaufzucht: . Einer- u.M. wirtschaftlich interessanten &#8211;\u00a0 Gruppe von Konsumenten w\u00e4re an einem solchen Premiumprodukt gelegen. 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