{"id":201,"date":"2018-06-02T02:34:35","date_gmt":"2018-06-02T02:34:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.umsvieh.at\/?p=201"},"modified":"2019-07-05T11:07:18","modified_gmt":"2019-07-05T11:07:18","slug":"schmerzliche-zustaende-in-bodenhaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.umsvieh.at\/?p=201","title":{"rendered":"Schmerzliche Zust\u00e4nde in Bodenhaltung"},"content":{"rendered":"<p>Die nachstehende Pressemeldung \u00fcber gesetzlich erlaubte leidvolle Zust\u00e4nde in einer Legehennen&#8211;Bodenhaltung\u00a0 bekr\u00e4ftigt unseren alten Slogan: Ei? Besser kein&#8217;s. doch wenn schon ein&#8217;s, dann das Freilandei mit Tierschutzsiegel!<!--more--><br \/>\nAus einer Pressemitteilung von Animal Rights Watch, Deutschland vom 23.5.2018:\u00a0\u00a0 &#8222;Katastrophale Zust\u00e4nde in Legehennen-Bodenhaltung in Sachsen-Anhalt<br \/>\nLegehennen, die sich am R\u00fccken und Bauch kahl und blutig picken. H\u00fchner mit schmerzhaft entz\u00fcndeten, eitrigen Kloaken. Der Boden durch und durch verkotet, zwischen den lebenden Hennen viele tote. Diese Bilder stammen aus einer Legehennen-Bodenhaltung in Farnst\u00e4dt (Sachsen-Anhalt). In einer Junghennenaufzucht des gleichen Betreibers bleiben viele H\u00fchner mit ihren Beinen hilflos zwischen den Volieren-Stangen h\u00e4ngen \u2013 sie verletzen sich und sterben qualvoll. MDR Sachsen-Anhalt Heute berichtete heute mit aktuellem Bildmaterial von Animal Rights Watch (ARIWA).<br \/>\n\u00dcber 40 Millionen Legehennen gibt es allein in Deutschland, 26 Millionen von ihnen in Bodenhaltung. Nachdem die K\u00e4fighaltung in Deutschland nahezu abgeschafft und seit Anfang 2017 auch das K\u00fcrzen der Schn\u00e4bel verboten ist, wird die Bodenhaltung als \u201etiergerecht\u201c angepriesen. Aufnahmen aus Betrieben eines gro\u00dfen deutschen Eiererzeugers vom April dieses Jahres zeigen: Das gesamte Leben der H\u00fchner ist mit Leid verbunden.<br \/>\nIhre ersten Lebensmonate verbringen die Tiere in einer Junghennenaufzucht. Dort wachsen sie zu Tausenden ohne Mutter auf, bis sie beginnen, Eier zu legen. Anschlie\u00dfend werden sie \u2013 weiterhin zu Tausenden \u2013 in eine Bodenhaltungsanlage verbracht. Die Zucht auf das Dauer-Eierlegen mergelt die Hennen aus. Sie leiden an eitrigen Entz\u00fcndungen des Legeapparats. Zudem f\u00fchrt die riesige Gruppengr\u00f6\u00dfe zu erheblichem sozialem Stress. Die Tiere k\u00f6nnen keine stabile Sozialstruktur aufbauen und picken sich daher gegenseitig kahl. Auch Selbstpicken ist eine h\u00e4ufige Folge des Lebens im Dauerstress. Durch die hohe Besatzdichte steigt zudem die Ammoniak- und Keimbelastung in den Hallen, was die gesundheitlichen Probleme noch verschlimmert. Nach etwa einem Jahr als Legemaschinen landen die noch immer jungen H\u00fchner ausgelaugt am Schlachtband \u2013 und schlie\u00dflich als Suppenhuhn auf dem Teller.&#8220;<br \/>\n(Anm. Nach unseren Informationen eignet sich ein Teil der &#8222;abgetanen&#8220; Legehennen\u00a0 nicht mehr als Suppenhuhn und geht in die Tierfuttererzeugung.\u00a0 Leider\u00a0 sind manche\u00a0 so genannte Freilandhaltungen pratisch Bodenhaltungen\u00a0 mit Auslauf nur f\u00fcr (einige) &#8222;wagemutige H\u00fchner&#8220;. Daher unsere\u00a0 Empfehlung, auf das Tierschutzsiegel zu achten.<br \/>\nGesellschaft f\u00fcr humane Nutztierhaltung- GhN)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die nachstehende Pressemeldung \u00fcber gesetzlich erlaubte leidvolle Zust\u00e4nde in einer Legehennen&#8211;Bodenhaltung\u00a0 bekr\u00e4ftigt unseren alten Slogan: Ei? 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