{"id":1174,"date":"2023-04-12T13:09:30","date_gmt":"2023-04-12T13:09:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.umsvieh.at\/?p=1174"},"modified":"2023-04-13T08:20:04","modified_gmt":"2023-04-13T08:20:04","slug":"menschenopfer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.umsvieh.at\/?p=1174","title":{"rendered":"Menschenopfer?"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor einer Woche ist das eingetreten was viele schon seit langem bef\u00fcrchtet haben. Ein Mensch, ein junger Mann, wurde im Trentino, einst Teil Tirols, von einem eingeb\u00fcrgertem Raubtier get\u00f6tet. Die Medien haben berichtet. Die Frage, die sich jetzt drastisch stellt: Ist die Wiederansiedelung der Gro\u00dfraubtiere, B\u00e4r und Wolf, nach 200 Jahren ein Menschenopfer wert. Die Meinungen sind geteilt. Nicht wenige Tiersch\u00fctzer*innen protestieren gegen den Abschuss von Problemb\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Zusammenhang ist ein Beitrag der vor mehr als f\u00fcnf jahren, als der burgenl\u00e4ndische Landeshauptmann Doskozil noch Verteidigungsminister war, ins Netz gestellt haben, wieder aktuell:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wehrw\u00f6lfe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Adolf Hitler, unser Verteidigungsminister und die W\u00f6lfe<\/li>\n\n\n\n<li>Allentsteig<\/li>\n\n\n\n<li>Weidetiere zur\u00fcck in die Massenst\u00e4lle? <\/li>\n\n\n\n<li>Sollen W\u00e4lder, Almen, Auen den Menschen oder den Raubtieren geh\u00f6ren?<\/li>\n\n\n\n<li>keine staatliche\u00a0 Entsch\u00e4digung f\u00fcr\u00a0 menschliche Opfer der Gro\u00dfraubtiere <\/li>\n\n\n\n<li>Reinhold Messner: W\u00f6lfe nach Sibirien!<br>\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>\u00a0Der Truppen\u00fcbungsplatz Allentsteig vormals D\u00f6llershein \u2013 Bauernland ehe Adolf Hitler die Menschen vertrieb \u2013\u00a0 ist ins Gerede gekommen. Unter dem Schutz des Bundesheeres lebt dort seit 2016 ein jetzt elfkopfiges Wolfsrudel. Ein Wolfspaar aus der Lausitz hatte den Platz zur Heimst\u00e4tte erkoren, bekam im Vorjahr drei und heuer f\u00fcnf Junge. Das Rudel hat unter dem Wildbestand des Platzes gr\u00fcndlich aufgerr\u00e4umt und verschm\u00e4ht\u00a0 auch Wald- und Weidetiere derweiteren Umgebung. nicht.. Medienberichte \u00fcber gro\u00dfe Wolfssch\u00e4den und dazu \u00fcber zwei B\u00e4renangriffe auf Menschen im Trentino veranlassten uns zu Anfragen an die zust\u00e4ndigen Minister; den Schriftverkehr wollen wir Ihnen nicht vorenthalten, sie finden ihn weiter unten.<br>\u00a0<br>Es ist der Wolfslobby gelungen, W\u00f6lfe zu einer Art Nationalheiligtum hochzustilisieren. Das Argument, W\u00f6lfe h\u00e4tten , ehe sie vor etwa 200 Jahren uber Anordnung Kaiser Josef II. ausgerottet wurden, hier gelebt. Darum h\u00e4tten sie heute im Lande Bleiberecht. Vor zwei hundert Jahren sah unsere Welt tats\u00e4chlich anders aus.Die meisten Leute waren ein Biotop, L\u00e4use drau\u00dfen, W\u00fcrmer drinnen. Ratten und M\u00e4use lebten in den H\u00e4usern und speisekammern, nur sehr mangelhaft von Katzen in Zaum gehalten.<br>Die Meinung, was einstmals war, h\u00e4tte ein Anrecht, sp\u00e4ter einmal wieder zu kommen, widerspricht allen Rechts- und Moralgrunds\u00e4tzen. Die L\u00e4cherlichkeit dieser Argumentation zeigt sich bereits an ihrer selektiven Anwendung . W\u00f6lfe ja, doch Ratten und andres Getier,das den St\u00e4dtern l\u00e4stig werden k\u00f6nnte, um Himmels Willen nein. Unsere Welt k\u00e4me sehr in Wirrnis, wollte man nur die zwangsweisen V\u00f6lkervertreibungen des letzten Jahrhunderts r\u00fcckg\u00e4ng machen: Griechen zur\u00fcck in die T\u00fcrkei, T\u00fcrken zur\u00fcck nach Griechenland, Ukrainer nach Polen, Polen in die Ukraine, Serben in den Kosovo, Millionen Deutsche nach Tschechien und in ost- und s\u00fcdosteurop\u00e4ische L\u00e4nder Araber zur\u00fcck nach Israel usw.Und Allentsteig wieder den Nachfahren der von den Nazis ausgesiedelten Bauern.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass etliche Biologen f\u00fcr W\u00f6lfe pl\u00e4dieren, ist klar, geht es f\u00fcr sie doch um ihre Jobs, dass auch viele St\u00e4dter daf\u00fcr sind, ist menschlich verst\u00e4ndlich, den Schaden haben ja andere. (H\u00e4tten die Raubtiere den Wienr Prater zur Heimstatt erkoren und dort die Hunde auffressen, d\u00e4chte man wahrcheinlich anders). Schwerer zu begreifen ist, dass auch viele, die sich Tierfreunde nennen und die Jagd auf Rehe und anderes Wild verabscheuen, die Wolfspartei ergreifen. Brauchte doch das Allentsteiger Wolfsrudel, selbst als es erst f\u00fcnfk\u00f6pfig war, j\u00e4hrlich das \u00c4quivalent von 900 Rehen, also auch zahllose Rekitze, kleine Bambis, die die nat\u00fcrlich ohne R\u00fccksicht auf Schonzeiten t\u00f6ten.<br>Einst wurden die Raubtiere, wo immer sie sich zeigten, get\u00f6tet oder vertrieben, w\u00e4hrend sie jetzt unter absoluteem Schutz stehen.. Das ignorieren die Wolfsbef\u00fcrworter. Sie versuchen uns einzureden, dass W\u00f6lfe f\u00fcr den Mensch ungef\u00e4hrlich seien und Rotk\u00e4ppchen ein Ammenm\u00e4rchen sei. Das ist leider gelogen. \u201e273 get\u00f6tete Kinder in drei indischen Bundesstaaten in den Jahren 1980 bis 2000. Einige W\u00f6lfe waren in die H\u00fctten von Dorfbewohnern eingedrungen.\u201c&nbsp;(DIE ZEIT Hamburg).\u201c&nbsp;Im spanischen Galicien wurden vor&nbsp;40, 60 Jahren ein paar Mal&nbsp;Kinder angefallen und&nbsp;teilweise get\u00f6tet. Die Zahl der Wolfsangriffe auf Menschen in Europa&nbsp;ausgenommen&nbsp;Russland,&nbsp;Wei\u00dfrussland und&nbsp;Ukraine t&nbsp;seit 1950 wird mit 59 beziffert .Selbst in Deutschland fiel in den 70erJahren ein Kind einem entkommenen Wolf zu m Opfer.&nbsp;Nicht umsonst warnt die Regierung von Alaska, in Wolfsgebieten Kinder allein ins&nbsp;Freie&nbsp;zu lassen.<br>&nbsp;<br>Gro\u00df ist&nbsp;die Zahl der&nbsp;Hunde und vor allem nat\u00fcrlich der Weidetiere, die dem Wolf zum Opfer fallen, sie sind f\u00fcr den Beutegreifer&nbsp;eben&nbsp;ein \u201egefundenes Fressen\u201c.&nbsp;Die Wolfsbiologe machen es sich da leicht. Sollen halt die Bauern ihr Vieh sch\u00fctzen, durch Herdehunde und Z\u00e4une. Ob das technisch durchf\u00fchrbar ist und vor allem, was das kostet, verschweigen sie; sie zahlen es ja cuch nicht.&nbsp;<br>Die Schlusfolgerug Weidehaltung wird unrentabel, zut\u00fcck in den Stall.<\/p>\n\n\n\n<p>f\u00fcr den Briefverkehr siehe: <a href=\"https:\/\/www.umsvieh.at\/?p=114 \">https:\/\/www.umsvieh.at\/?p=114 <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einer Woche ist das eingetreten was viele schon seit langem bef\u00fcrchtet haben. Ein Mensch, ein junger Mann, wurde im Trentino, einst Teil Tirols, von einem eingeb\u00fcrgertem Raubtier get\u00f6tet. Die Medien haben berichtet. Die Frage, die sich jetzt drastisch stellt: Ist die Wiederansiedelung der Gro\u00dfraubtiere, B\u00e4r und Wolf, nach 200 Jahren ein Menschenopfer wert. 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