{"id":114,"date":"2017-11-20T02:39:59","date_gmt":"2017-11-20T00:39:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.umsvieh.at\/?p=114"},"modified":"2017-11-20T02:39:59","modified_gmt":"2017-11-20T00:39:59","slug":"wehrwoelfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.umsvieh.at\/?p=114","title":{"rendered":"Wehrw\u00f6lfe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Adolf Hitler, unser Verteidigungsminister und die W\u00f6lfe &#8211; Allentsteig \u2013Weidetiere zur\u00fcck in die Massenst\u00e4lle? \u2013 Sollen W\u00e4lder, Almen, Auen den Menschen oder den Raubtieren geh\u00f6ren? \u2013 keine staatliche\u00a0 Entsch\u00e4digung f\u00fcr\u00a0 menschliche Opfer der Gro\u00dfraubtiere \u2013 Reinhold Messner: W\u00f6lfe nach Sibirien!<!--more--><\/strong><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<!--\np { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120%; }a:link {  }\n--><span style=\"font-family: Times New Roman\"><span style=\"font-size: large\"><span style=\"font-size: medium\">\u00a0<\/span><span style=\"font-size: medium\">Der Truppen\u00fcbungsplatz Allentsteig vormals D\u00f6llershein \u2013 Bauernland ehe Adolf Hitler I die Menschen vertrieg \u2013\u00a0 ist ins Gerede gekommen. Unter dem Schutz des Bundesheeres lebt dort seit 2016 ein jetzt elfkopfiges Wolfsrudel. Ein Wolfspaar aus der Lausitz hatte den Platz zur Heimst\u00e4tte erkoren, bekam im Vorjahr drei und heuer f\u00fcnf Junge. Das Rudel hat unter dem Wildbestand des Platzes gr\u00fcndlich aufgerr\u00e4umt und verschm\u00e4ht\u00a0 auch Wald- und Weidetiere derweiteren Umgebung. nicht.. Medienberichte \u00fcber gro\u00dfe Wolfssch\u00e4den und dazu \u00fcber zwei B\u00e4renangriffe auf Menschen im Trentino veranlassten uns zu Anfragen an die zust\u00e4ndigen Minister; den Schriftverkehr wollen wir Ihnen nicht vorenthalten, sie finden ihn weiter unten.<\/span><\/span><\/span><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<span style=\"font-family: Times New Roman\"><span style=\"font-size: medium\">Es ist der Wolfslobby gelungen, W\u00f6lfe zu einer Art Nationalheiligtum hochzustilisieren. Das Argument, W\u00f6lfe h\u00e4tten , ehe sie vor etwa 200 Jahren uber Anordnung Kaiser Josef II. ausgerottet wurden, hier gelebt. Darum h\u00e4tten sie heute im Lande Bleiberecht. Vor zwei hundert Jahren sah unsere Welt tats\u00e4chlich anders aus.Die meisten Leute waren ein Biotop, L\u00e4use drau\u00dfen, W\u00fcrmer drinnen. Ratten und M\u00e4use lebten in den H\u00e4usern und speisekammern, nur sehr mangelhaft von Katzen in Zaum gehalten.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: Times New Roman\"><span style=\"font-size: medium\">Die Meinung, was einstmals war, h\u00e4tte ein Anrecht, sp\u00e4ter einmal wieder zu kommen, widerspricht allen Rechts- und Moralgrunds\u00e4tzen. Die L\u00e4cherlichkeit dieser Argumentation zeigt sich bereits an ihrer selektiven Anwendung . W\u00f6lfe ja, doch Ratten und andres Getier,das den St\u00e4dtern l\u00e4stig werden k\u00f6nnte, um Himmels Willen nein. Unsere Welt k\u00e4me sehr in Wirrnis, wollte man nur die zwangsweisen V\u00f6lkervertreibungen des letzten Jahrhunderts r\u00fcckg\u00e4ng machen: Griechen zur\u00fcck in die T\u00fcrkei, T\u00fcrken zur\u00fcck nach Griechenland, Ukrainer nach Polen, Polen in die Ukraine, Serben in den Kosovo, Millionen Deutsche nach Tschechien und in ost- und s\u00fcdosteurop\u00e4ische L\u00e4nder Araber zur\u00fcck nach Israel usw.Und Allentsteig wieder den Nachfahren der von den Nazis ausgesiedelten Bauern.<\/span><\/span><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<span style=\"font-family: Times New Roman\"><span style=\"font-size: medium\">Dass etliche Biologen f\u00fcr W\u00f6lfe pl\u00e4dieren, ist klar, geht es f\u00fcr sie doch um ihre Jobs, dass auch viele St\u00e4dter daf\u00fcr sind, ist menschlich verst\u00e4ndlich, den Schaden haben ja andere. (H\u00e4tten die Raubtiere den Wienr Prater zur Heimstatt erkoren und dort die Hunde auffressen, d\u00e4chte man wahrcheinlich anders). Schwerer zu begreifen ist, dass auch viele, die sich Tierfreunde nennen und die Jagd auf Rehe und anderes Wild verabscheuen, die Wolfspartei ergreifen. Brauchte doch das Allentsteiger Wolfsrudel, selbst als es erst f\u00fcnfk\u00f6pfig war, j\u00e4hrlich das \u00c4quivalent von 900 Rehen, also auch zahllose Rekitze, kleine Bambis, die die nat\u00fcrlich ohne R\u00fccksicht auf Schonzeiten t\u00f6ten.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: Times New Roman\"><span style=\"font-size: medium\">Einst wurden die Raubtiere, wo immer sie sich zeigten, get\u00f6tet oder vertrieben, w\u00e4hrend sie jetzt unter absoluteem Schutz stehen.. Das ignorieren die Wolfsbef\u00fcrworter. Sie versuchen uns einzureden, dass W\u00f6lfe f\u00fcr den Mensch ungef\u00e4hrlich seien und Rotk\u00e4ppchen ein Ammenm\u00e4rchen sei. Das ist leider gelogen. \u201e<span style=\"color: #1b1b1b\">273 get\u00f6tete Kinder in drei indischen Bundesstaaten in den Jahren 1980 bis 2000. Einige W\u00f6lfe waren in die H\u00fctten von Dorfbewohnern eingedrungen.\u201c <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">(DIE ZEIT Hamburg).<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">\u201c <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">Im spanischen Galicien wurden vor <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">4<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">0, 60 Jahren ein paar Mal <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">K<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">inder angefallen un<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">d<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\"> teilweise get\u00f6tet. Die Zahl der Wolfsangriffe auf Menschen in Europa <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">ausgenommen <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">Russland, <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">W<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">ei\u00dfrussland un<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">d<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\"> Ukraine t <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">seit 1950 wird mit 59 beziffert .Selbst in Deutschland fiel in den 70erJahren ein Kind einem entkommenen Wolf zu m Opfer. <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">Nicht umsonst warnt die Regierung von Alaska, in Wolfsgebieten Kinder allein in<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">s<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\"> Freie <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">zu lassen.<\/span><\/span><\/span><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<span style=\"font-family: Times New Roman\"><span style=\"font-size: medium\"><span style=\"color: #1b1b1b\">G<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">ro\u00df ist <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">d<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">ie Zahl der <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">Hunde und vor allem nat\u00fcrlich der W<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">eidetiere, die dem Wolf zum Opfer fallen, sie sind f\u00fcr den Beutegreifer <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">eben <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">ein \u201egefundenes Fressen\u201c. <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">Die Wolfsbiologe machen es sich da leicht. Sollen halt die Bauern ihr Vieh sch\u00fctzen, durch Herdehunde und Z\u00e4une. Ob das technisch durchf\u00fchrbar ist und vor allem, was das kostet, verschweigen sie; sie zahlen es ja cuch nicht. <\/span><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: Times New Roman\"><span style=\"font-size: medium\"><span style=\"color: #1b1b1b\">Die Schlusfolgerug Weidehaltung wird unrentabel, zut\u00fcck in den Stall.<\/span><\/span><\/span><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<span style=\"font-family: Times New Roman\"><span style=\"font-size: medium\"><span style=\"color: #1b1b1b\">V<strong>erk\u00fcrzt lautet die Frage also: <\/strong><\/span><\/span><\/span><br \/>\n<strong><span style=\"font-family: Times New Roman\"><span style=\"font-size: medium\"><span style=\"color: #1b1b1b\">Wollen wir den Wolf <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">und artwidrige, h\u00e4ufig tierqu\u00e4lerisch<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">e<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\"> Masssentierhaltung<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">oder<br \/>\nkein Wolf und <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">daf\u00fcr tierfreundliche Weidehaltung?<\/span><\/span><\/span><\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><br \/>\n<span style=\"font-family: Times New Roman\"><span style=\"font-size: medium\"><strong><span style=\"color: #1b1b1b\">Sollen unsere W\u00e4leder <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">und Almen und Auen den Menschen, und das sind Hunderttausende, wenn nicht Millionen, <\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">geh\u00f6ren<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\"><br \/>\noder ein paar hu<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">n<\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">ndert W\u00f6lfen und <\/span><\/strong><span style=\"color: #1b1b1b\"><strong>ihren<\/strong> Biologen?<\/span><\/span><\/span><br \/>\nFast perfid : Der\u00a0 Staat sch\u00fctzt die gro\u00dfen Raubtiere\u00a0 und droht jedem, der\u00a0 dem entgegen handelt, strenge\u00a0 Strafen,\u00a0 Gef\u00e4ngnis etc. an, weigert sich aber menschliche\u00a0 Opfern dieser Raubtiere Entsch\u00e4digung zu zahlen, weder f\u00fcrs Krankenhaus noch f\u00fcrs Begr\u00e4bnis.<br \/>\nDem bekannte Extrembergsteiger Reinhold Mesner, jetzt Betreiber einer Landwirtschaft in S\u00fcdtirol wurde ein Yak\u00a0 gerissen. Er meint: W\u00f6lfe nach Sibirien, dort ist Platz, bei uns nicht( (Kronenzeitung 12.11.2017)<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<span style=\"font-family: Times New Roman\"><span style=\"font-size: large\"><span style=\"color: #1b1b1b\"><span style=\"font-size: medium\">H<\/span><\/span><span style=\"color: #1b1b1b\"><span style=\"font-size: medium\">ier der eingangs angek\u00fcndi<\/span><\/span><span style=\"color: #1b1b1b\">gte Schriftverkehr:<\/span><\/span><\/span><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<strong>1a) Mail an Verteidigungsminister Doskozil betr. Allentsteig, Sch\u00e4den und GEfahren<\/strong><br \/>\nSehr geehrter Herr Bundesminister,<br \/>\nAuf dem Truppen\u00fcbungsplatz Allentsteig (vormals D\u00f6llersheim, einst von Adolf Hitler geschaffen und anders als dessen Geburtshaus auch von unseren Regierungen bewahrt) beherbergt das Bundesheer seit mehr als einem Jahr ein Wolfsrudel, Einwanderer aus der Lausitz. Das ist\u00a0 inzwischen laut Medien auf 11 K\u00f6pfe angewachsen. In diesem Zusammenhang ergeben sich auch f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit interessante Fragen:<br \/>\n1. Welche wirtschaftlichen Einbu\u00dfe bedeutet die Anwesenheit der W\u00f6lfe f\u00fcr die Republik, also uns. Die j\u00e4hrlichen Abschusszahlen auf dem im Truppen\u00fcbungsplatz sind, oder waren ja vor der Wolfszeit beachtlich (laut einem Referat\u00a0 des zust\u00e4ndigen Heeresangestellten am J\u00e4gertag u.a. 1100\/800 Hirsche, 200 Rehe, 150-200\u00a0 Mufflons, der Futterbedarf des damals noch kleineren Rudels 13.500 kg j\u00e4hrlich, was 900 Rehen entspricht).<br \/>\n2. Die Anwesenheit von Gro\u00dfraubtieren, die ihre Streifz\u00fcge nat\u00fcrlich \u00fcber den \u00dcbungsplatz hinaus ausdehnen, f\u00fchrt verst\u00e4ndlicherweise\u00a0 zu Interessenkonflikten. Laut Medienberichten befasst sich mit diesem Problem ein Arbeitskreis, beschickt von J\u00e4gerschaft. Landwirtschaftskammer und WWF. Warrum nicht auch vom Bundesheer, dem Herbergsgeber der W\u00f6lfe?<br \/>\n3. Unter Kreisky wurden die W\u00e4lder der Bev\u00f6lkerung ge\u00f6ffnet. Sollen sie jetzt unter einem sozialdemokratischen Verteidigungsminister mittels der normativen Kraft des Faktischen wieder gesperrt werden. Welche Mutter wird ihre Kinder noch in den Wald lassen, welche Schwammerlsucherin hineintrauen, wenn dort ein Rudel hungriger Wolf heruml\u00e4uft?<br \/>\n4. Im Juli gab es im benachbarten Trentino zweimal einen B\u00e4renangriff auf Menschen. In Slowenien wurden laut einer Aussage im ORF in kommunistischer Zeit drei Menschen von B\u00e4ren get\u00f6tet. In \u00d6sterreich fallen allj\u00e4hrlich zahlreiche Haustiere B\u00e4r und Wolf zum Opfer. Die Regierung von Alaska mpfiehlt Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr Kinder in wolfsnahen Gegenden (siehe unten,\u00a0 Brgleitung durch Erwachsene am Schulweg, an der Busstation). Besch\u00fctzt das Bundeheer als Gastgeber der W\u00f6lfe die Kinder?<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<strong>1b) Verteidigungsministerium\u00a0 am 15.9.2017 zu den W\u00f6lfen am Truppen\u00fcbungsp\u00f6atz, Sch\u00e4den und Gefahren<\/strong><\/p>\n<div title=\"Page 1\">\n<div>\n<div>\nZu Ihrem Mail vom 29. August 2017 an den Bundesminister fu\u0308r Landesverteidigung und Sport darf zu den einzelnen Punkten ausgefu\u0308hrt werden:<br \/>\nEs ist richtig, dass sich bereits seit u\u0308ber einem Jahr ein Wolfsrudel am Truppenu\u0308bungsplatz (TU\u0308Pl) ALLENTSTEIG angesiedelt hat.<br \/>\nDer TU\u0308Pl ist aufgrund seiner hohen o\u0308kologischen Wertigkeit als Europaschutzgebiet nach NATURA 2000 ausgewiesen. Diese Wertigkeit ist bedingt durch seine spezifische Nutzungsform und seinen Status als Sperrgebiet mit eingeschra\u0308nktem Zutritt.<br \/>\nIhre Frage betreffend der wirtschaftlichen Einbu\u00dfe fu\u0308r die Republik durch die Anwesenheit der Wo\u0308lfe ist insofern weiter zu sehen, da Faktoren, wie z.B. Natur- und Artenschutz, Wissenschaft und Forschung sowie O\u0308ffentlichkeitswirksamkeit und Nachhaltigkeit, mit ihrem positiven Breitenspektrum, dieser gegenu\u0308berzustellen wa\u0308ren.<br \/>\n<strong>Aus ok<\/strong>ologischer Sicht ist der Wolf als autochthone Tierart ein natu\u0308rlicher Bestandteil der Biodiversita\u0308t. Er ist in seiner Funktion als Pra\u0308dator ein wichtiges Element der Lebensgemeinschaften in heimischen O\u0308kosystemen.<br \/>\nEs ist erwiesen, dass durch die Anwesenheit von Wo\u0308lfen Wildtierbesta\u0308nde vitaler und O\u0308kosysteme natu\u0308rlicher im Gleichgewicht gehalten werden.<\/p>\n<div title=\"Page 2\">\n<div>\n<div>\nZu diesem Thema haben sich zahlreiche Arbeits- und Interessensgemeinschaften gebildet, in denen das Bundesheer eingebunden ist (siehe beispielweise Dialogforum Wolf).<br \/>\nAufgrund seiner spezifischen Nutzungsform ist der TU\u0308Pl ALLENTSTEIG nach dem Sperrgebietsgesetz 2002 idgF. als ganzja\u0308hriges Sperrgebiet verordnet. Eine Zutrittsmo\u0308glichkeit fu\u0308r heeresfremde Personen ist grundsa\u0308tzlich ausgeschlossen.<br \/>\nDem Bundesheer sind gema\u0308\u00df \u00a7 2 Wehrgesetz 2001 idgF. als Aufgaben die milita\u0308rische Landesverteidigung, der Schutz der verfassungsma\u0308\u00dfigen Einrichtungen und ihrer Handlungsfa\u0308higkeit und der demokratischen Freiheiten der Einwohner sowie die Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit im Inneren u\u0308berhaupt, die Hilfeleistung bei Elementarereignissen und Unglu\u0308cksfa\u0308llen au\u00dfergewo\u0308hnlichen Umfanges und die Hilfeleistung im Ausland bei Ma\u00dfnahmen der Friedenssicherung, der humanita\u0308ren Hilfe und der Katastrophenhilfe sowie der Such- und Rettungsdienste zugeordnet.<br \/>\nDas O\u0308sterreichische Bundesheer steht in Wahrnehmung seiner Aufgabenerfu\u0308llung fu\u0308r Schutz und Hilfe und die nachhaltige Bewahrung der natu\u0308rlichen Umwelt als Lebensgrundlage jetziger und ku\u0308nftiger Generationen. Diese Bemu\u0308hungen fu\u0308hren zu einer hohen gesellschaftlichen Akzeptanz und werden anerkannt und unterstutzt.\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>2a)\u00a0 Mail an Landwwirtschaftsminister Rupprechterr, 2.8.2017 betr.Entsch\u00e4digung f\u00fcr menschliche Opfer<\/strong><br \/>\nSehr geehrter Herr Bundesminister,<br \/>\nIm Juli gab es im benachbarten Trentino zweimal einen B\u00e4renangriff auf Menschen. Die beiden Opfer erlitten Verletzungen und entgingen nur mit knapper Not dem Tod. In Slowenien wurden laut einer Aussage im ORF in kommunistischer Zeit drei Menschen von B\u00e4ren get\u00f6tet. In \u00d6sterreich fallen allj\u00e4hrlich zahlreiche Haustiere B\u00e4r und Wolf zum Opfer. F\u00fcr diese erhalten deren Besitzer wenigstens teilweise Schadenersatz.<br \/>\nDa EU und unsere Regierung ihre sch\u00fctzende Hand uber die Beutegreifer halten, im Ergebnis also anscheinend das Leben von B\u00e4r und Wolf h\u00f6her werten als das eines Menschen, d\u00fcrfte es\u00a0 nur eine Frage de Zeit sein, bis auch bei uns ein Mensch dem R\u00e4uber zum Opfer f\u00e4llt.<br \/>\nDazu eine Frage: Wer muss in solch einem Fall die Begr\u00e4bniskosten oder g\u00fcnstigenfalls die Heilungskosten tragen, der Staat, der die Gro\u00dfraubtiere sch\u00fctzt, oder der Betroffene?<br \/>\n<strong>2b) Landwirtschaftsministerium am 4.8.2017 u-a- zur Frage ob menschlichen Opfern von B\u00e4r und Wolf\u00a0 Entsch\u00e4digungsanspr\u00fcche gegen den Staat haben:<\/strong><\/p>\n<div title=\"Page 1\">\n<div>\n<div>\nVielen Dank fu\u0308r Ihr Schreiben, mit dem Sie sich an Herrn Bundesminister Andra\u0308 Rupprechter mit Ihrer Frage wenden, von wem die Begra\u0308bniskosten oder Heilungskosten getragen werden, wenn eine Person einem Gro\u00dfraubtier, wie z. B. einem Wolf oder Ba\u0308r zum Opfer fa\u0308llt.<br \/>\nBitte wenden Sie sich mit dieser Frage an den dafu\u0308r im Land Steiermark zusta\u0308ndigen Ba\u0308renanwalt und Wolf-Beauftragten Herrn Dr. Georg Rauer:<br \/>\n+43 664 62 19 419 georg.rauer@fiwi.at<br \/>\nDie Ba\u0308renanwa\u0308lte sind unabha\u0308ngige Vermittler zwischen Mensch und Ba\u0308r.<br \/>\nSie sind erste Ansprechstelle vor Ort, sammeln und u\u0308berpru\u0308fen Ba\u0308renhinweise und informieren u\u0308ber die aktuelle Ba\u0308rensituation.<br \/>\nSchadensbegutachtung: Ba\u0308renanwa\u0308lte sorgen fu\u0308r eine objektive Begutachtung von Schadensfa\u0308llen, auch durch Konsultation externer Experten. Weiters beraten sie u\u0308ber Vorsorge und Schadensabwicklung.\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div>\nMit freundlichen Gru\u00dfen Min.-R\u00e4tin M.\u00a0 &#8230;<br \/>\n<strong>2c) Anm. Der B\u00e4renanwalt lie\u00df jnsere Anfrage unbeantwortet.<\/strong><br \/>\n&nbsp;\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>3) verteidigungdministerium am 30.8.2017 zur Frage der Enzsch\u00e4digung\u00a0 menschlicher Opfer durchgen den Staat :<\/strong><br \/>\n<strong>Bes<\/strong>ten Dank f\u00fcr Ihre Anfrage die an den zentralen Rechtsdienst des BMLFUW weitergeleitet wurde, es kann Ihnen dazu nun folgende Information gegeben werden:<br \/>\nEin Zivilrechtsanspruch bei Sch\u00e4den durch Wildtiere besteht nicht, da diese keinen Eigent\u00fcmer haben. Der Bund, das BMLFUW, ist zwar f\u00fcr den Artenschutz betreffend B\u00e4ren und W\u00f6lfe zust\u00e4ndig, aber aus einem Gesetz alleine, oder wie hier aus einem Staatsvertrag (Washingtoner Artenschutz\u00fcbereinkommen), sind keine Amtshaftungsanspr\u00fcche ableitbar, f\u00fcr solche bedarf es eines fehlerhaften Beh\u00f6rdenhandels (Bescheid oder Vernachl\u00e4ssigung einer beh\u00f6rdlichen Aufsichtspflicht), was hier nicht Schutzzweck der Norm ist.<br \/>\nNaturschutzrecht und Jagdrecht beziehen sich ebenfalls auf Wildtiere, beides ist aber eine Angelegenheit der L\u00e4nder.<br \/>\nEs w\u00e4re zweifellos von Vorteil, dass nicht nur f\u00fcr Verm\u00f6genssch\u00e4den, z.B. an Weidetieren und Bienenst\u00f6cken, Anspruchsgr\u00fcnde geregelt sind, sondern auch bei Sch\u00e4den an Leib und Leben. Ob hier ein Handlungsbedarf gesehen wird, h\u00e4tte das f\u00fcr Schadenersatzangelegenheiten zust\u00e4ndige Justizministerium zu beurteilen.<br \/>\n<strong>4) Bundeskanzleramt am 5.9. 2017 insbes. zur Frage welche \u00f6sterr. Minister in der EU f\u00fcr den B\u00e4ren und Wolfsschutz gestimmt haben:<\/strong><\/p>\n<div title=\"Page 1\">\n<div>\n<div>\nBundeskanzler Mag. Christian Kern hat Ihr Schreiben vom 30. August 2017 erhalten und das Bu\u0308rgerinnen- und Bu\u0308rgerservice ersucht, Ihnen zu antworten.<br \/>\nWir haben Ihre Stellungnahme mit Interesse gelesen. Die Fauna-Flora-Habitat (FFH-) Richtlinie, welche die Grundlage u.a. fu\u0308r den Schutz von Gro\u00dfraubtieren bildet, stammt aus dem Jahr 1992. Mit dem EU-Beitritt O\u0308sterreichs wurde das o\u0308sterreichische Recht mit diesen Bestimmungen harmonisiert. Da Natur und Artenschutz in O\u0308sterreich La\u0308ndersache ist, ersuchen wir Sie, sich mit Ihren Anregungen auch direkt mit der zusta\u0308ndigen Abteilung in Verbindung zu setzen:<br \/>\nAmt der Niedero\u0308sterreichischen Landesregierung<br \/>\nAbteilung Naturschutz Landhausplatz 1, Haus 16 3109 St. Po\u0308lten<br \/>\nE-Mail: post.ru5@noel.gv.at<br \/>\nInformationen zu dem von Ihnen angesprochenen Themenbereich erhalten Sie u\u0308ber folgende Links: http:\/\/www.umweltbundesamt.at\/umweltsituation\/naturschutz\/sg\/n2000\/ http:\/\/www.noe.gv.at\/noe\/Naturschutz\/Hauptregion_Waldviertel_-_Natura_2000.html http:\/\/ec.europa.eu\/environment\/nature\/info\/pubs\/docs\/nat2000newsl\/nat21_de.pdf<br \/>\nIn diesem Sinne verbleiben wir<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Adolf Hitler, unser Verteidigungsminister und die W\u00f6lfe &#8211; Allentsteig \u2013Weidetiere zur\u00fcck in die Massenst\u00e4lle? \u2013 Sollen W\u00e4lder, Almen, Auen den Menschen oder den Raubtieren geh\u00f6ren? \u2013 keine staatliche\u00a0 Entsch\u00e4digung f\u00fcr\u00a0 menschliche Opfer der Gro\u00dfraubtiere \u2013 Reinhold Messner: W\u00f6lfe nach Sibirien!<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[10,123,159,185],"class_list":["post-114","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-allentsteig","tag-raubtiere","tag-truppemuebungsplatz","tag-woelfe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.umsvieh.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/114","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.umsvieh.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.umsvieh.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.umsvieh.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.umsvieh.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=114"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.umsvieh.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/114\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.umsvieh.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=114"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.umsvieh.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=114"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.umsvieh.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=114"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}