{"id":1059,"date":"2022-02-26T17:13:08","date_gmt":"2022-02-26T17:13:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.umsvieh.at\/?p=1059"},"modified":"2022-03-03T18:10:38","modified_gmt":"2022-03-03T18:10:38","slug":"milch-aus-tierfreundlicher-haltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.umsvieh.at\/?p=1059","title":{"rendered":"Milch aus tierfreundlicher Haltung"},"content":{"rendered":"\n<p>Eine Mutter bekommt ein Kind. Sie gibt ihm ihre Brust. Sie liebtkoste es. Sie ist gl\u00fccklich. Da kommen ein paar Leute, nehmen es ihr weg und sie sieht es nie mehr wieder. Manche werden da fragen: Die, die so etwas tun, sind das Menschen oder sind das nicht Unmenschen?<\/p>\n\n\n\n<p><br>Eine Kuhmutter bekommt ein Kind, ein K\u00e4lbchen. Es trinkt an ihrem Euter. Sie liebkost es. Sie ist gl\u00fccklich. Da kommen ein paar Leute, nehmen es ihr weg und sie sieht es nie mehr wieder. Werden da manche fragen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><br>In der modernen Viehwirtschaft ist es \u00fcblich den Kuhm\u00fcttern das Kind ein paar Tage nach der Geburt wegzunehmen. Es ist verst\u00e4ndlich, die Menschen m\u00f6chten Milch trinken, K\u00e4se essen. Doch m\u00fcssen dazu die K\u00e4lbchen entfernt oder gar eliminieret werden? Nein. Es m\u00fcsste nicht sein. Es geht auch anders. Einen Teil der Milch bekommt das Kalb, den anderen die Molkerei. Man nennt das im Fachjargon &#8218;Muttergebundene K\u00e4lberaufzucht\u2018 in Mitteleuropa machen das schon an die 100 Bauern oder mehr. In \u00d6sterreich sind es noch ganz wenige. Ein paar Adressen mit Bezugsquellen finden Sie unten.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Warum so wenige? Weil die Nachfrage fehlt, das Thema interessiert kaum jemanden weder unter den Konsumenten noch unter den professionellen Tiersch\u00fctzern. Und die Bauern produzieren, der Handel vertreibt nur das, was die Konsumenten nachfragen. Unl\u00e4ngst wandte sich eine Konsumentin an eine Handelskettenzentrale. Warum gibt es in ihren Filialen keine Milch aus muttergebundener K\u00e4lberhaltung zu kaufen? Sie sind die erste die danach fragt, antwortete die Handelskette.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Darum unser Appell an alle, denen das Schicksal von Kuhm\u00fcttern und ihren K\u00e4lbern nicht gleichg\u00fcltig ist: werden Sie aktiv, werden sie l\u00e4stig. Sagen Sie Filialleiterinnen, Handelskettenzentralen und auch Tierschutzvereinen, dass sie Milch aus k\u00e4lberfreundlicher Haltung m\u00f6chten. Seien Sie beharrlich. Auch das Freilandei ist vor 35 Jahren nicht so mir nichts dir nichts vom Himmel gefallen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><br>Betriebe mit muttergebundener K\u00e4lberhaltung:<\/p>\n\n\n\n<p><br>Nieder\u00f6sterreich:&nbsp;<br>Familie Kurz, Marktstra\u00dfe 8, 3383 H\u00fcrm (n\u00e4he St.P\u00f6lten), Verkauf im Hofladen, weitere Abgabestellen siehe Website: www.kurz-ums-eck.at<\/p>\n\n\n\n<p><br>Weinkirnhof, Bonnleiten, 3037 St\u00f6ssing\/Bezirk St.P\u00f6lten Land, www.weinkirnhof.at<\/p>\n\n\n\n<p><br>Vorarlberg:<br>Familie Stark, Fontanella, Gro\u00dfes Walsertal&nbsp;<br>Familie Lingenhel, Krumbach, Bregenzerwald&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><br>Die beiden Vorarlberger Betriebe wurden k\u00fcrzlich im ORF, in der Sendung Land und Leute vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p><br>27.2.2022<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Mutter bekommt ein Kind. Sie gibt ihm ihre Brust. Sie liebtkoste es. Sie ist gl\u00fccklich. 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